Stuttgart vs. Würzburg


Sprecher:

avatar Maurizio Valgolio
avatar Kristian Mann

Eckdaten:

Länge: 1:08:52
Aufgenommen: 07.07.2013

Zusammenfassung:

Um 12.45 Uhr standen sich mit Würzburg und Stuttgart zwei Teams gegenüber, die sich von ihren Spielen vom Vortag sicherlich mehr ausgerechnet hatten. So galt es für die Franken, ihre 3:0-Niederlage gegen den FC St. Pauli mit einer guten Leistung gegen die Schwaben wieder wettzumachen. Für Stuttgart mussten insbesondere nach dem morgentlichen Sieg der Konkurrenz aus Marburg drei Punkte her, um nicht plötzlich im Meisterschaftsrennen ins Hintertreffen zu geraten. Durch die rote Karte von Vedat Sarikaya aus dem Chemnitz-Spiel schien dem MTV die Torgefahr zu fehlen. Die notwendige Umstellung mündete im Sturmduo Lukas Smirek und Alex Fangmann. Die Stuttgarter zogen von Beginn an ein gefälliges Passspiel auf und forderten so die Aufmerksamkeit der kompakten Würzburger Abwehr. Nationaltorwart Enrico Göbel, der am Sonntag wieder im Kasten des VSV stand, konnte bei den ersten Torschüssen von Fangmann seine Klasse unter Beweis stellen. In der 14. Minute musste Göbel sich jedoch geschlagen geben als Fangmann kurz vor der Strafaumgrenze unter Bedrängnis zum Abschluss kam und das Leder im vom Torwart aus gesehen rechten unteren Eck unterbrachte. Nach der Führung stellte der Rekordmeister um und verwaltete die Führung bis zur Halbzeitpause. Würzburg gelang es auch im zweiten Spielabschnitt nicht in der Offensive Druck auf das Tor von MTV-Keeper Sascha Müller aufzubauen. Einen Freistoß aus aussichtsreicher Position schoss Sebastian Schäfer in die Stuttgarter Mauer. Auf der anderen Seite versuchten Lukas Smirek und Stefan Peters das Team von Trainer Ansgar Lipecki zu beschäftigen, kamen aber selbst nur selten zum Torabschluss. Den einzigen Achtmeterstrafstoß des Spiels, zu dem Mulgheta Russom antrat, konnte Enrico Göbel parieren. So blieb es am Ende beim 1:0-Erfolg für die Schwaben, die sich damit wieder an die Tabellenspitze setzten. Für Würzburg blieb nach diesem Wochenende mit zwei Niederlagen nur der letzte Tabellenrang übrig und der Blick Richtung Saisonende dürfte inzwischen statt auf einen mittleren Tabellenplatz nur noch auf die Abgabe der roten Laterne gerichtet sein. An den letzten zwei Spieltagen warten die SG Braunschweig/Berlin und der ISC Dortmund auf die Würzburger. Für den MTV geht es in Soest gegen Dortmund, bevor es am Heimspieltag im September noch gegen Gelsenkirchen und im letzten Saisonspiel gegen Marburg geht.