Pektas hat es schwer im Zweikampf mit der chemnitzer Abwehr

Chemnitz vs. Marburg


Sprecher:

avatar Marius Caspary
avatar Max Zeising

Eckdaten:

Länge: 1:13:27
Aufgenommen: 19.07.2015

Zusammenfassung:

Zu einem richtigen Topspiel trafen sich um 11.00 Uhr die Mannschaften aus Chemnitz und Marburg. Der Viertplatzierte aus Sachsen hatte mit einem Sieg die Chance, vom 4. auf den 2. Tabellenplatz zu springen. Vom Anpfiff weg rollte die Marburger Angriffsmaschinerie, jedoch schien an diesem Sonntag der ein oder andere Stein den Weg ins Getriebe gefunden zu haben. Es fehlte oft die Kaltschnäuzigkeit, den letzten Angriff konsequent zu Ende zu spielen. Es erwies sich für die Sachsen als Glücksfall, dass sie in der Abwehr mit drei Mann sehr massiert standen, denn so erschwerten sie den Lahnstädtern ein Durchkommen und konnten aus dieser stabilen Defensive mehr und mehr selbst nach vorne spielen. Bis zum Ende der ersten Spielhälfte bissen sich die Marburger an der aufopferungsvollen Defensive von Chemnitz die Zähne aus. So gab es kaum nennenswerte Torchancen für die Blau-Gelben zu notieren. Die letzten Minuten des ersten Spielabschnittes gehörten dann den Himmelblauen. Ein Freistoß von Jörg Fetzer und ein verdeckter Schuss von Mittelfeldstratege Robert Matthies fanden in Nationaltorwart Sebastian Schleich ihren Meister. Zur zweiten Hälfte verflachte die Begegnung ein wenig, ohne dabei an Tempo und Unterhaltungswert einzubüßen. Lange Zeit begegneten sich beide Teams annähernd auf Augenhöhe, egalisierten sich nahezu vollkommen im Mitteldrittel. Doch sechs Minuten vor dem Spielende spielte Fetzer einen perfekt temporierten Pass auf seinen auf rechts mitgelaufenen Sturmpartner Matthies, der den Ball schnell unter Kontrolle brachte, abzog und die Kugel über den Umweg eines Marburger Abwehrbeins im Tor des Tabellenführers unterbrachte. Matthies, der über das komplette Spielhinweg dem Führenden der Torschützenliste Pektas keine Luft zum Atmen gab und viele Angriffe der Hessen in der Zentrale abfing, krönte seine Sonntagsleistung mit diesem Treffer. In den verbleibenden Minuten rückte CFC-Torsteher Sebastian Themel in den Vordergrund. Gleich drei Achtmeterstrafstöße von Thomas Horn parierte er und hielt so die Führung für sein Team fest. Auf der Gegenseite vergaben David Lippmann und Fetzer vom Achtmeterpunkt die Chance auf die endgültige Entscheidung. Dennoch rettete Chemnitz den letztlich durch das höhere Engagement verdienten Erfolg über die Zeit und feierte beim Schlusspfiff den Sieg ausgelassen. Marburg hat sich durch diese Niederlage einen weiteren Konkurrenten im Meisterschaftskampf geschaffen.