Zweikampf an der Bande

Stuttgart vs. St. Pauli


Sprecher:

avatar Marius Caspary
avatar Maurizio Valgolio

Eckdaten:

Länge: 1:08:31
Aufgenommen: 12.09.2015

Zusammenfassung:

Im ersten Spiel dieses Finalspieltags trafen mit dem FC St. Pauli und dem MTV Stuttgart gleich zwei der vier Meisterschaftskandidaten aufeinander. Die Norddeutschen gingen nach acht Minuten durch Nationalstürmer Serdal Celebi mit 1:0 in Führung. In der Folge spielte sich die Partie in beiden Strafräumen ab. Die St. Paulianer kamen durch Paul Ruge zu einer weiteren guten Chance, MTV-Keeper Fabian Klaputek konnte aber klären. St. Pauli hatte durch den Torschützen Celebi eine weitere gute Einschussmöglichkeit, konnte den Stuttgarter Schlussmann aber nicht erneut überwinden. Der MTV kam in der Folge einige Eckbälle, konnte aus diesen aber kein Kapital schlagen. Die Hamburger blieben bei Kontern stets gefährlich und stellten die schwäbische Abwehr ein ums andere Mal vor größere Probleme. Die Schwaben schafften es bis zur Pause nicht mehr, das Tor der Kiezkicker in Gefahr zu bringen, folgerichtig ging es aus ihrer Sicht mit einem 0:1 in die Kabinen. Die St. Paulianer kamen gut aus der Halbzeit, Ruge eroberte sich den Ball in der eigenen Hälfte und lief mit einem Solo bis kurz vor das MTV-Tor, scheiterte aber mit seinem Schuss an Klaputek. Der MTV schaffte es jetzt häufiger in die Hälfte der Norddeutschen einzudringen, vor allem Alex Fangmann hatte einige Gelegenheiten, scheiterte aber u.a. am St. Pauli-Keeper. Fangmann hatte auch die nächste MTV-Schussgelegenheit aber Gronau konnte erneut mit dem Fuß parieren. Der Druck des Rekordmeisters wurde aber dann doch belohnt. Smirek war es, der Gronau nach einer Balleroberung im Mittelfeld und einem Temposolo zum 1:1 überwinden konnte. Nun drängten die Stuttgarter auf den Siegtreffer. Einen Pass von rechts verwertete Kapitän Fangmann mit einem satten Linksschuss zum Führungstreffer für den Deutschen Meister von 2014. zu diesem Zeitpunkt waren die Süddeutschen auf Platz 1 der Tabelle. Diesen knappen Vorsprung gab das Team von Coach Pfisterer bis zum Abpfiff nicht mehr her und hatte so weiterhin die Chance, Den Meistertitel zu verteidigen.