Stuttgart vs. Marburg


Sprecher:

avatar Maurizio Valgolio
avatar Max Zeising

Eckdaten:

Länge: 1:59:33
Aufgenommen: 12.09.2015

Zusammenfassung:

Als letztes stand das Spitzenspiel zwischen Stuttgart und Marburg auf dem Programm. Beide Teams brauchten nach dem Chemnitzer Dreier einen Sieg, um die Meisterschale in ihre Stadt zu holen. Bei einem Unentschieden wäre der Chemnitzer FC Meister gewesen. Folglich entwickelte sich von Beginn an ein Spiel mit viel Tempo und hohem Risiko auf beiden Seiten. Marburg etablierte sich schnell zur dominierenden Mannschaft. Mit frühem Pressing konnte man den Titelverteidiger in die eigene Hälfte drängen und zu ersten Chancen kommen. Defensiv ließen die Hessen zunächst nichts anbrennen, sodass es sehr lange dauerte, bis Stuttgart in Person von Alex Fangmann eine erste gute Chance hatte. Mit einem 0:0 ging es schließlich in die Pause. zu diesem Zeitpunkt wären die Chemnitzer Deutscher Meister gewesen. In der zweiten Hälfte wurde die Partie noch temporeicher, da beide Mannschaften noch mehr auf Risiko gingen. Zunächst konnten die Stuttgarter die Partie offener gestalten. Die zahlreichen Zuschauer sahen nun Chancen im Minutentakt auf beiden Seiten. Gegen Ende hin übernahmen die Marburger jedoch wieder mehr und mehr die Spielkontrolle und drängten nun auf den erlösenden Führungstreffer. Vier Minuten vor dem Schlusspfiff war es dann soweit: der gerade erst wieder eingewechselte Niclas Schubert netzte zum viel umjubelten 1:0 ein. In der Schlussphase ließen die Lahnstädter nichts mehr anbrennen und brachten den Sieg sicher nach Hause. Marburg feierte damit nach 2008 und 2012 die dritte Meisterschaft.

Chemnitz vs. Köln


Sprecher:

avatar Marius Caspary
avatar Maurizio Valgolio

Eckdaten:

Länge: 1:15:13
Aufgenommen: 12.09.2015

Zusammenfassung:

Als nächstes betraten die Mannschaften aus Chemnitz und Köln den Grünen Kunstrasen. Mit dem Chemnitzer FC griff der dritte Meisterschaftsanwärter in den Spielbetrieb ein. Allerdings erspielte sich der PSV Köln in den ersten zehn Minuten ein leichtes Übergewicht. Die Chemnitzer, bei denen Robert Matthis vor dem Spiel zum besten Allrounder der Liga gekürt wurde, wirkten zunächst sehr nervös. Trotzdem konnten sie durch jenen Mattis in Führung gehen. Mit der Führung im Rücken übernahmen die Chemnitzer mehr und mehr die Spielkontrolle, Köln kam nun kaum noch zu Offensivaktionen. Folgerichtig erzielte David Lippmann nach einem tollen Solo das 2:0. Mit diesem Zwischenstand verabschiedeten sich auch beide Teams in die Halbzeitpause. Schon kurz nach Wiederbeginn beseitigte der Chemnitzer FC letzte Zweifel am heutigen Sieg. Jörg Fetzer erzielte im Anschluss an einen Freistoß das 3:0. In den verbleibenden Minuten schalteten die Himmelblauen ein bis zwei Gänge zurück, blieben aber trotzdem die klar überlegene Mannschaft. Von den Kölnern kam in der zweiten Halbzeit gar nichts mehr, so blieb es beim letztlich verdienten und klaren Erfolg für die Ostdeutschen. Der PSV Köln findet sich damit auf dem siebten Tabellenplatz wieder, während für die Chemnitzer schon vor dem Spitzenspiel zwischen Stuttgart und Marburg feststand, dass sie die Saison mindestens auf dem zweiten Platz beenden würden.

Braunschweig/Berlin vs. Schalke 04


Sprecher:

avatar Marius Caspary
avatar Max Zeising

Eckdaten:

Länge: 0:48:49
Aufgenommen: 12.09.2015

Zusammenfassung:

Im dritten Spiel des Tages trafen die Mannschaften des FC Schalke 04 und der SG Braunschweig/Berlin aufeinander. Die SG konnte nur mit drei Feldspielern antreten und ging somit in Unterzahl in die Begegnung. Folglich entwickelte sich schnell ein Spiel, dass sich überwiegend am und im Strafraum der Spielgemeinschaft abspielte. Die Ruhrpöttler kamen vor allem durch die Koparan-Brüder zu guten Möglichkeiten, scheiterten jedoch an Keeper Moritz Klotz. Es dauerte 13 Minuten, bis Hasan Koparan das erlösende 1:0 für Königsblau erzielen konnte. Wenige Minuten später erhöhte er auf 2:0. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Halbzeitpause.

Dortmund vs. Würzburg


Sprecher:

avatar Maurizio Valgolio
avatar Max Zeising

Eckdaten:

Länge: 1:30:43
Aufgenommen: 12.09.2015

Zusammenfassung:

In Spiel 2 dieses letzten DBFL-Spieltages ging es zwischen Würzburg und Dortmund-Kirchderne „nur“ noch darum, wer sich am Ende mit der Roten Laterne abfinden musste. Würzburg erwischte den besseren Start und kam durch Sebastian Schäfer zur ersten guten Torgelegenheit, er schoss aber knapp am Dortmunder Kasten vorbei. Dortmunds erster Schuss auf das Würzburger Gehäuse führte gleich zur Führung. Der wiedergenesene Hasan Altunbas war der Torschütze. Altunbas hatte auch per Freistoß die nächste Offensivaktion. Jedoch verfehlte der Ball sein Ziel um wenige Zentimeter. Auf der Gegenseite hatte Heim eine gute Möglichkeit, zielte aber nicht genau genug. Dortmund baute dank Michael Meyer die Führung auf 2:0 aus. Fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit leistete Dortmund sich Teamfoul Nr. 3. Schäfer schoss den anschließenden Freistoß zwar an der Mauer, aber auch haarscharf am Dortmunder Tor vorbei. Für Dortmund hatte erneut der starke Altunbas das dritte Tor für Dortmund auf dem Fuß, konnte den Rasselball jedoch nicht im Tor unterbringen. Kurz vor der Pause begang Würzburg auch Teamfoul Nr. 3, damit würde es bei jedem Weiteren Teamfoul auf beiden Seiten einen Achtmeter geben. Dortmunds Torschütze Meyer verursachte einen eben solchen, Dortmund-Keeper Jan Engeland parierte den Achter von Schäfer aber sicher. Schäfer hatte kurz darauf erneut vom Punkt die Chance, scheiterte aber zum zweiten Mal am Dortmunder Torwart. Mit der 2:0-Führung ging Dortmund in die Pause. Direkt vom Wiederanpfiff weg erzielte Altunbas das 3:0 für Dortmund. Würzburg versuchte in Folge, das Ergebnis etwas positiver zu gestalten, mit Erfolg. Offensivakteur Schäfer traf in der 36. Minute zum 1:3. Wieder Schäfer war es, der die nächste Chance für Würzburg hatte. Er schoss aber nur an den Außenpfosten. Nach einem Ballverlust der Würzburger war es Altunbas, der sein Comeback mit seinem dritten Tor und dem 4:1 für die Westfalen krönte. Trotz dieses klaren Spielstands blieb das Spiel abwechslungsreich. Beide Teams hatten einige Chancen, ihr Torkonto zu erhöhen. Der VSV hatte durch das vierte Teamfoul der Dortmunder durch einen Achter die Gelegenheit zu verkürzen, Schäfer scheiterte – wie in Hälfte 1 bereits zweifach – an der eingewechselten Torfrau der Dortmunder Michaela Lenferding. Eben jene verursachte eine Minute vor Schluss durch das Verlassen des Torraums einen Sechsmeter, konnte diesen Fehler aber durch eine Parade egalisieren. Würzburg kam durch Heim noch zum 2:4, dies war die letzte Aktion und somit auch der Endstand. Damit belegt Würzburg in dieser DBFL-Saison den neunten Platz und behält die rote Laterne, Dortmund wird Achter.

Stuttgart vs. St. Pauli


Sprecher:

avatar Marius Caspary
avatar Maurizio Valgolio

Eckdaten:

Länge: 1:08:31
Aufgenommen: 12.09.2015

Zusammenfassung:

Im ersten Spiel dieses Finalspieltags trafen mit dem FC St. Pauli und dem MTV Stuttgart gleich zwei der vier Meisterschaftskandidaten aufeinander. Die Norddeutschen gingen nach acht Minuten durch Nationalstürmer Serdal Celebi mit 1:0 in Führung. In der Folge spielte sich die Partie in beiden Strafräumen ab. Die St. Paulianer kamen durch Paul Ruge zu einer weiteren guten Chance, MTV-Keeper Fabian Klaputek konnte aber klären. St. Pauli hatte durch den Torschützen Celebi eine weitere gute Einschussmöglichkeit, konnte den Stuttgarter Schlussmann aber nicht erneut überwinden. Der MTV kam in der Folge einige Eckbälle, konnte aus diesen aber kein Kapital schlagen. Die Hamburger blieben bei Kontern stets gefährlich und stellten die schwäbische Abwehr ein ums andere Mal vor größere Probleme. Die Schwaben schafften es bis zur Pause nicht mehr, das Tor der Kiezkicker in Gefahr zu bringen, folgerichtig ging es aus ihrer Sicht mit einem 0:1 in die Kabinen. Die St. Paulianer kamen gut aus der Halbzeit, Ruge eroberte sich den Ball in der eigenen Hälfte und lief mit einem Solo bis kurz vor das MTV-Tor, scheiterte aber mit seinem Schuss an Klaputek. Der MTV schaffte es jetzt häufiger in die Hälfte der Norddeutschen einzudringen, vor allem Alex Fangmann hatte einige Gelegenheiten, scheiterte aber u.a. am St. Pauli-Keeper. Fangmann hatte auch die nächste MTV-Schussgelegenheit aber Gronau konnte erneut mit dem Fuß parieren. Der Druck des Rekordmeisters wurde aber dann doch belohnt. Smirek war es, der Gronau nach einer Balleroberung im Mittelfeld und einem Temposolo zum 1:1 überwinden konnte. Nun drängten die Stuttgarter auf den Siegtreffer. Einen Pass von rechts verwertete Kapitän Fangmann mit einem satten Linksschuss zum Führungstreffer für den Deutschen Meister von 2014. zu diesem Zeitpunkt waren die Süddeutschen auf Platz 1 der Tabelle. Diesen knappen Vorsprung gab das Team von Coach Pfisterer bis zum Abpfiff nicht mehr her und hatte so weiterhin die Chance, Den Meistertitel zu verteidigen.